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Die Balance der Gegensätze Yin und Yang,
ein altchinesisches Denkmodell, stellt ein Konzept
der polaren Gegensätze dar.
Es dient der Bezeichnung aller Dinge des Universums und deren
Beziehung zueinander.
Und Gesundheit bedeutet die Balance dieser Gegensätze. Diese
Harmonie soll sowohl
im Inneren des Körpers bestehen als auch zwischen Mensch und
Umwelt,
bzw. auch im zwischenmenschlichen Bereich.
Ein fundamentaler Begriff in der chinesischen Philosophie
ist das "QI":
Alles im Universum ist eigentlich aus Qi zusammengesetzt.
Qi ist somit wesentlich
mehr als Energie, als die es oft fälschlicherweise übersetzt
wird. Qi ist die Quelle aller Bewegung im Körper, es schützt
den Körper vor äußeren Einflüssen, es wärmt den Körper und
es regelt die Bewahrung von Körpersubstanzen und Organen.
Der regelrechte Fluss von QI und Blut im Körper ist entscheidend
für das Wohlbefinden.
Nach altchinesischer Sichtweise wird diese Zirkulation von
Qi und Blut in den sogenannten Meridianen reguliert. Dieses
Meridiansystem gliedert einerseits die Körperoberfläche
in Längsstreifen, andererseits stellt es die Verbindung zwischen
Körperoberfläche
und Körperinnerem her. Entlang dieser Meridiane finden sich
außerdem die sogenannten Akupunkturpunkte, deren Reizung in
der traditionellen chinesischen Medizin
therapeutisch genutzt wird.
Beispielsweise führen Stress, Schlafmangel, negative äußere
Einflüsse zu Qi-Mangel-Zuständen, bzw. zu einem innerem Ungleichgewicht
zwischen Yin und Yang,
was wiederum zu Krankheit führen kann.
Dr. med. Renate Schimetta, Linz
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GESUNDHEIT bedeutet also Balance
zwischen YIN und YANG.
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YIN
- wie die Nacht,
der Mond,
das Weibliche,
das Materielle,
das Passive,
alles nach unten
und innen Gerichtete,
alles Dunkle
und Schattige.
Das YIN - Element
auf körperlicher Ebene ist die Substanz,
alles Sichtbare des Körpers, das sich immer wieder erneuert. |
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YANG - wie der Tag,
die Sonne,
das Männliche,
das Nichtmaterielle,
das Aktive,
alles Helle,
alles nach oben
und nach außen Gerichtete.
Das YANG - Element
auf körperlicher Ebene
ist Energie und Wärme,
das Potential,
das alle Körperfunktionen aufrecht erhält.
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Der Kreis des bekannten Yin Yang Symbols
steht für das Universum;
die helle Fläche innerhalb des Kreises verkörpert das Yang
und steht für den Himmel, und die dunkle Fläche verkörpert
das Yin
und steht für die Erde.
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YIN
- Mangel
erkennt man an Nachtschweiß, Schlafstörungen,
inneres Hitzegefühl,
Unruhe,
Nervosität,
evtl. schnelles
Sprechen
YIN - Fülle
führt zu Neigung
zu Depressionen,
evtl. Übergewicht,
starkes Bedürfnis
nach Kaffee, helmdruckartiger Kopfschmerz, Erkältungsanfälligkeit
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YIN und YANG
diese beiden Kräfte
widerstreiten sich einerseits
als Gegensätze,
andererseits ziehen sie
einander an
und sind voneinander abhängig.
Sie bedingen, ergänzen
und unterstützen einander,
gleichen sich einander an,
wirken zusammen,
nähren sich gegenseitig,
erschaffen
und zerstören einander.
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YANG - Mangel
macht sich bemerkbar durch Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche,
Heißhunger auf Süßes, Völlegefühl, Verstopfung, Antriebslosigkeit,
sexuelle Unlust,
häufiges Frieren,
kalte Füße, kalter Po
YANG - Fülle
bedeutet heiße Körperempfindung,
rote Gesichtsfarbe, Schlafstörungen,
Neigung zu Ärger
und Zorn,
evtl. Übergewicht mit Heißhunger
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